Geschichte Palazzo Cardinal Cesi

Hotel in Rom - Vatikan
  • it
  • en
  • de
  • es
  • fr
Image/cesi_homepage_011.jpg
Image/cesi_homepage_041.jpg
Image/Chiostro2.jpg
Image/Facciata.jpg
Image/Hall.jpg
Image/Salottino_1.jpg
Bestpreis-Garantie
Buchung Online
Stornieren

Geschichte

Das Fundament des Palastes wurde fast gleichzeitig mit der Grundsteinlegung von St. Peter gelegt.

Den Bau des Palastes begann Kardinal Francesco Armellini im Jahre 1517. Die Arbeit wurde im Jahre 1520 abgeschlossen. Für mehr als 40 Jahren war das Gebäude Besitz der Familie Armellini und dann im Jahre 1565 wurde es der Familie Cesi verkauft.

Die Cesi wurden in wenige Jahre eine der aufstrebenden Familien von Rom, dank Peter, ein Senator von Rom und die drei Kardinäle Paulus, Petrus und Pier Donato. Pier Donato Cesi war von 1546 bis 1566 Bischof von Narni.
Dann wechselte er nach Rom, wo er auf Empfehlung des Papstes verschiedene diplomatische Funktionen ausübte. Nach seiner Ernennung zum Kardinal ließ er den Palast durch den lombardischen Architekten Martino Longhi il Vecchio restaurieren.

Die Arbeit unter der Leitung von Longhi begann im Jahre 1570 und wurde im Jahre 1577 abgeschlossen. Das Ergebnis seiner Arbeit ist heute noch sichtbar. Nach dem erfolgreichen Lauf der Cesi wechselte der Palast mehrmals seine Besitzer.
Im neunzehnten Jahrhundert wurde das Gebäude von der Familie Graziolini gekauft. Sie verkaufte das Gebäude im Jahre 1862 dem Grafen Candelori Gustavo Moroni der ihn 1875 seinem Sohn Gustavo und seiner Witwe Amallia Rosati Kinsky vererbte.

1879 wurde der Palast an Fürst Giuseppe Caffarelli Negroni verkauft und drei Jahre von dessen Sohn Fürst Francesco Di Paola Negroni übernommen. Von ihm kaufte der Gründer der Salvatorianer 1895 den Palast, der seither Eigentum der Salvatorianer und Mutterhaus der Gesellschaft des Göttlichen Heilandes ist.

Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts sah die Umgebung des Palasts ganz anders aus als heute. Der Palast lag in der engen Gasse Borgo Vecchio 165. Diese Gasse befand sich an der Stelle der altertümlichen Via Cornelia, die vom Tiber zum Vatikanhügel (dem ehemaligen Zirkus Nero) führte. Der Palast wurde mit einem quadratischen Grundriss mit Innenhof erbaut. An der Nordseite ist bis heute eine Renaissancefassade von Martino Longhi il Vecchio aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Beim Bau der Via della Conciliazione wurde der Westflügel abgerissen. Die Südseite wurde zwischen 1944 und 1946 durch die Salvatorianer zur Casa Francesca umgebaut.

Seit 2004 wurde die Casa Francesca zu einer Luxus-Residenz namens Palazzo Cardinal Cesi.